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Im Oktober 2018 ist das Kongresszentrum der Messe Essen wieder Veranstaltungsort  der alljährigen Tagung des JAPCC.

Die NATO ist so frei, selber darüber zu informieren: https://www.japcc.org/conference/

Wir demonstrieren am Samstag 6.10.2018 gegen diesen NATO-Kriegsrat.

Bisher geplanter Ablauf:

Zwei vor zwölf
Auftaktkundgebung am Willi Brandt-Platz
Begrüßungsrede: Bernhard Trautvetter
(Bündnis No-Natom-Krieg, Essener Friedens-forum, GEW)
Rede: Walter Wandtke, Grüner Ratsherr
Essen, Mitglied im Kulturausschuss

Demonstration
zur Marktkirche/Porschekanzel

Zwischenkundgebung an der Marktkirche:
Rede: Arno Klare, SPD-MdB
(Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellv. Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung - Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)
Rede: Alexander Neu, MdB DIE LINKE
(Obmann d. Bundestags-LINKS-Fraktion für den „Verteidigungs“ausschuss)
Kulturbeitrag: Der Rapper Sinan

Demonstration
zurück zum Willy Brandt-Platz

Abschlusskundgebung am Willy-Brandt-Platz:
Rede: Jürgen Rose
(Darmstädter Signal kritischer Soldaten)
Rainer Einenkel,
ehemaliger IGM-Betriebsratsvorsitzender von Opel Bochum (angefragt)
Kulturbeitrag: Klaus der Geiger
(angefragt)

Unterzeichne bitte auch den Appell an die Stadt Essen

„Abschreckung“ – ist es das, was wir brauchen, um Frieden zu erhalten? Wie soll es weitergehen? Eine Wiederauflage des Kalten Krieges? Was ist mit der Angst von Menschen im Westen und in Russland vor einem heißen Krieg? Will den jemand? Kann der einfach so passieren? Weil Missverständnisse in einer Atmosphäre des Säbelrasselns eine Eigendynamik entwickeln, die sich nicht mehr einfangen lässt? Die „Kriegsgeneration“ stirbt langsam aus, und ich habe den Eindruck, das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit von Frieden auch.

Deeskalieren, vermitteln, sich in die Lage anderer versetzen, um deren Handeln besser begreifen und die Folgen des eigenen Handelns besser einschätzen zu können – das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit politischer Weitsicht, mit menschlicher Größe und mit genau den christlichen Werten, die so viele im Munde führen.

Wir leben in einer freien Gesellschaft. Ja, aber eine wesentliche Voraussetzung für die äußere Freiheit ist die innere. Sich so frei zu fühlen, dass man sich des eigenen Verstandes bedient, ohne kanalisierte Anleitung durch andere und auch ohne Absegnung, ob man das so denken darf, - das
ist nach meiner Einschätzung eine der Säulen, die eine demokratische Gesellschaft nicht nur stabil sondern attraktiv macht.

Die große Aufgabe dieses Jahrhunderts scheint mir zu sein, Feindbilder abzubauen und sich Realitäten zu stellen, statt mit einer westlichen
Werteideologie Kreuzzüge an zuzetteln, die nirgendwo auf der Welt im Sinne von Menschenrechten und Menschlichkeit irgendetwas gebracht haben. Und insofern ist es höchste Zeit, der immer hysterischer werdenden Dämonisierung Russlands Einhalt zu gebieten.