Kein Kriegsrat in Essen

Aufruf zur Demonstration am Mo 03.10.2016

Kein NATO-Kriegsrat in Essen!
Friedensdemonstration 03. Oktober 2016 - um 15 Uhr

u.a. mit Eugen Drewermann, Sevim Dağdelen (MdB, Die Linke)

Aufruf:

NATO  und  Bundesregierung  beabsichtigen,  die  Militärausgaben  Deutschlands  fast  zu  verdoppeln.

Damit  tragen  sie  zur  Militarisierung  der  Weltpolitik bei, die unser Leben auf der Erde immer mehr bedroht. Dies zeigen unter anderem die weltweit rund 65  Millionen  Geflüchteten,  die  wachsende  Gewalt und der Zerfall ganzer Staaten.

In dieser Situation lädt die Kalkarer NATO-Einrichtung  „Joint  Air  Power  Competence  Centre“  (siehe  www.japcc.org)  hohe  Militärs,  Politiker  und  Rüstungsindustrielle  wieder  zu  einer  Kriegskonferenz nach Essen ein. Vom 4. bis zum 6.Oktober 2016 beraten die NATO-Kräfte in der Messe Essen konkrete
Fragen der Kriegsführung.

Sie wollen laut Einladung beraten, wie sie „ihre überlegene  Operationsfähigkeit  aufrechterhalten  kann, selbst wenn das Gebiet durch feindliche Handlungen
heruntergekommen [degraded]“ ist. Dabei befassen sich  die  Militärs  mit  konkreten  Fragen  der  Kriegsführung, wie: Wie kann die Nato „präzise Schläge“ durchführen, etwa wenn GPS oder das Internet zusammenbricht? Was tun die Militärs, wenn die Infrastruktur auch der Banken oder des Gesundheitswesens zerstört ist?

Kriegsplanungen wie diese sind unvereinbar mit den Interessen  aller  Menschen  dieser  Welt.  In  unserer Existenz direkt bedroht sind wir im dicht besiedelten und hochindustrialisierten Europa mit seinen knapp 200  Atomreaktoren.  Wir  protestieren  gegen  den Plan, diese Konferenz im Staat des Grundgesetzes mit seinem Friedensgebot durchzuführen.

Aktuelles

Bisherige Unterzeichner

[signaturelist id="3"]

Aufruf unterzeichnen

[emailpetition id="3"]